• ESG: Die Verbindung der IT-Transformation mit Flexibilität und Innovation | Dell EMC USA
    ESG Research Insights Whitepaper

    Untersuchungen belegen die dauerhafte Verknüpfung
    der IT-Transformation mit Flexibilität, Innovationen und geschäftlichem Nutzen

    Nutzung von Daten, um zu erkennen, wie transformierte IT-Abteilungen gestaltet sind
    und wie sie sich einen digitalen Vorteil verschaffen

    Von Adam DeMattia, Director of Research, John McKnight, Vice President of Research and Analyst Services,
    Jennifer Gahm, Senior Project Manager, und Monya Keane, Senior Research Analyst | März 2018

    Einführung

    Unter IT-Transformation versteht man die ganzheitliche Modernisierung und Automatisierung von IT-Systemen und Software, um den IT-Betrieb zu verbessern und relevante Geschäftsprozesse zu optimieren. Sie ist mit großem Aufwand verbunden. Quantitative Untersuchungen zeigen jedoch, dass es die Mühe wert ist, um echte Ergebnisse zu erzielen.

    Dieser Bericht enthält Ergebnisse aus ESG-Originalstudien, die auf einer Umfrage unter 4.000 IT-Entscheidungsträgern auf der ganzen Welt basieren. Sofern zutreffend enthält der Bericht jährliche Verlaufsdarstellungen mit vergleichbaren Untersuchungen aus dem Vorjahr (2017). Verwenden Sie die Ergebnisse, um die IT-Kompetenz Ihres Unternehmens mit der „vollständig transformierter“ Unternehmen zu vergleichen und sich vor Augen zu führen, was diese Unternehmen erreicht haben.

    Wahlweise können Sie online eine kostenlose Selbstbewertung zur IT-Transformation durchführen. Sie nutzt dieselben Daten, um viele Benchmarks umfassend zu erläutern, und gibt auf der Basis des Transformationsstatus kundenspezifisch angepasste Empfehlungen zu Schwerpunkten. Vergleichen Sie Ihr Unternehmen mit anderen, holen Sie sich Ideen für die Weiterführung der Transformation und positionieren Sie sich vor Ihren Mitbewerbern.

    Marktübersicht

    Die Idee der IT-Transformation ist bei den Unternehmen jetzt noch stärker angekommen, als es vor 12 Monaten der Fall war. Es ist offensichtlich, dass Führungskräfte in der Transformation ein strategisches Gebot sehen. ESG hat den Umfrageteilnehmern die Frage gestellt, ob sie der folgenden Aussage zustimmen oder nicht: „Wenn meine IT-Abteilung die IT-Transformation nicht umsetzt, wird unser Unternehmen nicht wettbewerbsfähig sein.“ Von den Befragten haben 81 % dieser Aussage zugestimmt. Das ist eine Steigerung um 10 Prozentpunkte gegenüber 2017.

    Unterschiede zwischen „IT-Transformation“ und „digitaler Transformation“

    Die Schlagwörter „IT-Transformation“ und „digitale Transformation“ klingen zwar sehr ähnlich, stehen aber für ganz unterschiedliche Dinge. Zu beachten ist, dass das eine ohne das andere nicht möglich ist:

    • Die digitale Transformation betont die Entwicklung, um in der digitalen Wirtschaft bestehen zu können. Das betrifft beispielsweise die Nutzung intelligenter Geräte, verbundener Sensoren und datengesteuerter Erkenntnisse, um innovativer zu sein und schneller zu denken und zu handeln als die Mitbewerber. Die digitale Transformation konzentriert sich auf Veränderungen, um nicht ein Opfer des Umbruchs zu werden, sondern ihn aktiv voranzutreiben.

    • Die IT-Transformation stellt die Modernisierung der zugrunde liegenden technischen Infrastruktur in den Mittelpunkt. Die Transformation des Unternehmens wird vorangetrieben, indem es über die Abhängigkeit von starren, manuellen und schwer zu verwaltenden Legacy-Technologien hinauswächst. Die IT-Transformation sorgt für Geschwindigkeit, Effizienz, Skalierbarkeit und Wirtschaftlichkeit, indem manuelle Aufgaben automatisiert und geschäftliche Abläufe optimiert werden, um Ressourcen freizugeben und digitale Transformationsinitiativen weiter zu befeuern.

    81 % der Befragten stimmen zu, dass ihre Unternehmen nicht wettbewerbsfähig wären, wenn sie die IT-Transformation nicht umsetzen würden. Das ist eine Steigerung um 10 Prozentpunkte gegenüber 2017.

    Reale Ergebnisse

    Unabhängig davon, wie weit die Transformation Ihrer IT-Abteilung bereits fortgeschritten ist, müssen Sie unbedingt verstehen, welchen Punkten von anderen Unternehmen – von Branchenführern und Nachzüglern gleichermaßen – Priorität eingeräumt wird (bzw. nicht) und zu welchen Ergebnissen dies führt. Diese Einblicke zeigen Ihnen, worauf Sie sich beim ersten bzw. nächsten Schritt Ihrer eigenen IT-Transformation konzentrieren sollten.

    Sie werden erkennen, dass sich – bei korrekter Durchführung – mit der Modernisierung und Automatisierung von Technologie in Kombination mit der passenden Unternehmensdynamik überaus positive Ergebnisse erzielen lassen (siehe Abbildung 1).

    Abbildung 1. Ergebnisse der IT-Transformation

    16 x

    mehr
    Innovationen

    Symbol – Fehler

    Bei transformierten
    Unternehmen ist es 16-mal
    wahrscheinlicher, dass
    ausgereifte digitale
    Transformationsinitiativen
    im Gange sind.

    2,5 x

    höhere
    Wettbewerbsfähigkeit

    Symbol – Fehler

    Transformierte
    Unternehmen sind mit einer 2,5-mal
    höheren Wahrscheinlichkeit der
    Ansicht, dass sich ihre
    Firmen in einer starken
    Wettbewerbsposition befinden.

    18 x

    schnellere
    Markteinführung

    Symbol – Fehler

    Bei transformierten
    Unternehmen ist die Wahrscheinlichkeit
    18-mal höher, dass sie schneller
    datengesteuerte Entscheidungen treffen.

    8 x

    bessere Effizienz bei
    IT-Ausgaben

    Symbol – Fehler

    Transformierte
    Unternehmen sind mit einer
    8-mal höheren Wahrscheinlichkeit
    mit der Public Cloud in
    Sachen Kosten wettbewerbsfähig.

    6 x

    bessere Einbindung der IT
    in die Festlegung der
    Unternehmensstrategie

    Symbol – Fehler

    Transformierte
    Unternehmen werden mit einer
    6-mal höheren Wahrscheinlichkeit
    an der Entwicklung der
    Geschäftsstrategie beteiligt.

    Die verschiedenen Level der IT-Transformation

    ESG kategorisiert das Level der IT-Transformation eines Unternehmens, indem untersucht wird, wie umfassend folgende Punkte bereits umgesetzt wurden:

    Symbol – Fehler

    Modernisierung der Rechenzentrumstechnologie: Transformierte Unternehmen führen Schritte wie beispielsweise eine Virtualisierung der Server durch. Gegebenenfalls verwenden sie All-Flash-Speicher. Sie nutzen für einen erheblichen Anteil ihrer Workloads Scale-out- sowie konvergente oder hyperkonvergente Infrastrukturplattformen. Sie verschreiben sich einem softwarebasierten Ansatz bei Netzwerken und Speicher. Außerdem folgen sie einer umfassenden und vielfach getesteten Data-Protection-Strategie, der die besten Backup-, Deduplizierungs- und Archivierungswerkzeuge zugrunde liegen.

    Symbole – Wartung

    Automatisierung von IT-Prozessen: Transformierte Unternehmen automatisieren ihre Umgebungen, um IT as a Service in einem cloudähnlichen Modell für Kostentransparenz, Effizienz und Reaktionsgeschwindigkeit bereitstellen zu können. Sie nutzen die Automatisierung zur Unterstützung der Konfiguration der Serveränderungen und des Speicher-Provisioning. Außerdem bieten sie Selfservice-Funktionen an, sodass Endbenutzer vor Ort Ressourcen je nach Bedarf anfordern und verwalten können.

    Symbole – Hindernis

    Transformation der Unternehmensdynamik: Transformierte Unternehmen glauben an eine enge Abstimmung von Geschäftsprozessen und IT. Außerdem überprüfen die Geschäftsbereiche die IT-Ergebnisse regelmäßig auf ihre Effektivität. Die Führungskräfte von IT-Abteilungen unterstehen fast immer direkt der Unternehmensführung, was es für die IT einfacher macht, zur Unternehmensstrategie beizutragen. Transformierte Unternehmen setzen oftmals auch auf DevOps-Prinzipien und -Methoden.

    Die Reifekurve der IT-Transformation

    Für Unternehmen ist es unerlässlich, eine Abhängigkeit von veralteten IT-Produkten und -Prozessen abzustreifen. Doch viele haben in dieser Hinsicht noch einen weiten Weg vor sich. Um sich ein klares Bild vom Status der globalen IT-Transformation machen zu können, haben Dell EMC und Intel® ESG darum gebeten, ein forschungsbasiertes, datengesteuertes Reifemodell zu erstellen. Das Modell definiert die Stufen der IT-Transformation und legt fest, in welchem Umfang Unternehmen auf der ganzen Welt die einzelnen Stufen bereits erreicht haben. Abbildung 2 zeigt den Prozentsatz der Unternehmen in jeder Kategorie.

    Der Trend ist positiv und sollte sich weiter beschleunigen

    Der Vergleich der Ergebnisse von 2018 mit denen von 2017 legt nahe, dass die von den Unternehmen durchgeführten IT-Transformationsinitiativen ausgereifter werden. Am deutlichsten zeigt sich dies auf der niedrigsten Stufe: Der Anteil von Legacy-Unternehmen ist von 12 % auf 6 % gefallen. Dennoch machen vollständig transformierte Unternehmen lediglich 6 % des Markts aus. Es bleibt noch Luft nach oben und eine erhöhte Dringlichkeit ist geboten.

    „Transformation ist unerlässlich für Unternehmen, die den Mitbewerbern weiterhin
    einen Schritt voraus bleiben möchten.“

    – VP of IT, Unternehmen aus dem Bereich der Biowissenschaften mit 10.000 Mitarbeitern, Stufe 4 der IT-Transformationsreife

    Um die Stimmung abzuschätzen, stellte ESG den Umfrageteilnehmern die Frage, ob sie der folgenden Aussage zustimmen oder nicht: „Wenn wir die IT-Transformation nicht in Angriff nehmen, werden wir kein wettbewerbsfähiger Anbieter von IT-Services für das Unternehmen sein.“ Im letzten Jahr stimmte der Großteil der Befragten (69 %) dieser Aussage zu. Dieses Jahr stimmten 82 % zu, was einer Steigerung um 13 Prozentpunkte entspricht. Des Weiteren gaben über 4/5 der Befragten an, dass sie die IT-Transformation als wichtig für den gesamten Unternehmenserfolg halten.

    Weitere IT-Führungskräfte erkennen die Bedeutung der Transformation, was insbesondere auf folgende Punkte zurückzuführen ist:

    Symbol – Fehler

    Die Abhängigkeit, die sie zwischen der IT- und der digitalen Transformation sehen. Von den befragten Personen gaben 96 % an, dass gerade digitale Transformationsinitiativen im Gange seien. Diese befänden sich entweder in der Planungsphase, am Beginn der Implementierung, in der Durchführung oder seien bereits ausgereift. Diese Initiativen sind mit dem Fortschreiten der IT-Transformation verknüpft. Für Umfrageteilnehmer, deren Unternehmen bereits den Status Transformiert erreicht haben, ist es im Vergleich zu Legacy-Unternehmen 16-mal wahrscheinlicher (66 % im Vergleich zu 4 %), dass bereits ausgereifte digitale Transformationsprojekte im Gange sind.

    Symbole – Wartung

    Den Druck bei der Markteinführung. Von den Befragten gaben 88 % an, dass ihre Unternehmen dem Druck ausgesetzt sind, Produkte und Services schneller bereitstellen zu müssen, was einen flexibleren IT-Ansatz erforderlich macht. Eine erfolgreiche IT muss es dem Unternehmen ermöglichen, digitale Services in demselben Tempo bereitzustellen und zu skalieren, in dem sich die geschäftlichen Anforderungen weiterentwickeln.

    Symbole – Hindernis

    Ein allgegenwärtiger Trend, die Kosten senken zu müssen. Selbst transformierte IT-Abteilungen werden daran gemessen, ob sie die Kosten niedrig halten und Projekte ohne Überschreitung des festgesetzten Budgetrahmens umsetzen können. Der Erfolg hängt davon ab, ob eine zuverlässige, hochgradig automatisierte, einfach bereitzustellende und einfach zu managende Infrastruktur vorhanden ist.

    Die Umfrage zeigte außerdem eine enge Verbindung zwischen digitaler Transformation und Unternehmensvertrauen. Auf die Frage von ESG, wie sie die künftige Wettbewerbsfähigkeit ihres Unternehmens auf einer Skala von „Sehr gut“ bis „Extrem schlecht“ bewerten würden, gaben 84 % der Befragten, in deren Unternehmen ausgereifte digitale Transformationen im Gange waren, an, dass sie sich in einer guten/sehr guten Wettbewerbs- und Erfolgsposition befänden. In der Tat war es für die Befragten aus Unternehmen mit laufenden digitalen Transformationsinitiativen um das 2,5-Fache wahrscheinlicher, dass sie der Wettbewerbsfähigkeit ihres Unternehmens vertrauten, als für die Umfrageteilnehmer aus Unternehmen, in denen keine digitalen Transformationsinitiativen verfolgt wurden (33 %).

    Unternehmensperformance und Wachstumsförderung

    Der Ausdruck „starke Unternehmensperformance“ hat für verschiedene Unternehmen verschiedene Bedeutungen. Aber in der Regel sind schnellere Innovationen, eine beschleunigte Entwicklung, das Ausstechen von Branchenmitbewerbern, zufriedene Kunden, Kostensenkungen und ein gesteigerter Umsatz allesamt gute Kennzahlen.

    Es besteht eine Verbindung zwischen der IT-Transformation und der Leistungsfähigkeit eines Unternehmens auf einer Unternehmensebene. Für transformierte Unternehmen war es mehr als doppelt so wahrscheinlich, die Umsatzziele im letzten Jahr übertroffen zu haben, als für Legacy-Unternehmen (94 % im Vergleich zu 44 %). Außerdem waren die Befragten aus transformierten Unternehmen um das 2,5-Fache zuversichtlicher als die Umfrageteilnehmer aus Legacy-Unternehmen, dass ihre Unternehmen auch für die kommenden Jahre sehr wettbewerbsfähig bleiben würden (siehe Abbildung 3). Diese Ergebnisse sind ein weiterer Beleg dafür, dass die IT-Transformation die digitale Transformation befeuert.

    „Die IT-Transformation ist bereits seit einigen Jahren fester Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie und langsam machen sich die Vorteile der gesteigerten Effizienz bemerkbar.“ 

    – IT-Manager, Produktionsunternehmen mit 5.000 Mitarbeitern, Stufe 3 der IT-Transformationsreife

    Erfolg durch Wettbewerb: Schnellere Markteinführung durch höhere IT-Flexibilität

    In vielen Unternehmen hängt es vom Transformationsgrad der IT-Abteilung ab, wie lange es für ein Produkt oder einen Service vom ersten Entwurf bis zur allgemeinen Verfügbarkeit dauert. Die IT-Gruppe hat dafür Sorge zu tragen, dass die Anwendungen, mit denen die Mitarbeiter arbeiten, zuverlässig funktionieren. Außerdem muss die IT den Entwicklern geeignete Werkzeuge und Funktionen an die Hand geben, um alle Zieldaten für die Produktveröffentlichung einhalten zu können.

    Wenn die IT den internen Endbenutzern und Partnern jederzeit das gibt, was sie benötigen, dann unterstützt die IT auch das Unternehmen als Ganzes dabei, externen Kunden jederzeit das zu geben, was sie sich wünschen.

    Wie bereits erwähnt, haben 88 % der Befragten angegeben, dass sie ihre Bemühungen beschleunigen müssen. Sind sie dabei erfolgreich? ESG hat die Umfrageteilnehmer gebeten, die Pünktlichkeit ihres Unternehmens bei der Entwicklung und Einführung von Produkten und Services relativ zu den Mitbewerbern zu bewerten. Transformierte Unternehmen gaben im Vergleich zu Legacy-Unternehmen mit einer 22-mal höheren Wahrscheinlichkeit an, dass sie den Mitbewerbern erheblich voraus sind (siehe Abbildung 4).

    Transformierte Unternehmen setzen eher auf Technologien wie hyperkonvergente Infrastrukturen, die innerhalb von Stunden statt Wochen bereitgestellt werden können, wie es bei den Infrastrukturen vieler Legacy-Rechenzentren üblicherweise der Fall war. Transformierte Unternehmen setzten außerdem auf DevOps-Prinzipien, um Anwendungen regelmäßiger zu veröffentlichen und zu iterieren. Und durch den automatisierten IT-Betrieb können transformierte Unternehmen durch Menschenhand verursachte Fehler und Verzögerungen minimieren. Alle diese guten Ergebnisse lassen sich auf der IT-Ebene problemlos erkennen. Beträchtliche nachgelagerte Auswirkungen auf Unternehmensebene sind jedoch ebenfalls sichtbar (z. B. verbesserte Entscheidungsfindung, Abschluss von Projekten innerhalb des Budgetrahmens und/oder schnellere Erledigung von Aufgaben).

    „Die IT-Transformation ist inzwischen für jedes Unternehmen von elementarer Bedeutung. Diejenigen Unternehmen, die hierbei hinterherhinken, werden zurückfallen.“

    – Director of IT, Einzelhandelsunternehmen mit einem Jahresumsatz von nahezu 1 Milliarde USD, Stufe 2 der IT-Transformationsreife

    Nutzung von Daten zur Förderung der Entscheidungsfindung

    Selbstverständlich können Unternehmen ihre Produkte nur dann schnell und flexibel auf den Markt bringen, wenn sie fundierte Entscheidungen treffen können. ESG hat die Umfrageteilnehmer gefragt, wie gut ihr Unternehmen ihrer Meinung nach bei der Nutzung von Daten ist, um bessere geschäftsstrategische Entscheidungen im Vergleich zu den Mitbewerbern schneller treffen zu können. Die Befragten aus transformierten Unternehmen gaben im Vergleich zu Umfrageteilnehmern aus Legacy-Unternehmen mit einer 18-mal höheren Wahrscheinlichkeit an (72 % im Vergleich zu 4 %), dass ihr Unternehmen in den meisten Fällen bessere und schnellere datenorientierte Entscheidungen trifft.

    Ausschlaggebend hierfür ist die effiziente Nutzung von Geschäfts- und Anwendungsdaten. Beachtenswert hierbei ist, dass selbst sich weiterentwickelnde Unternehmen in dieser Hinsicht beträchtlich hinterherhinken. Nur 24 % der sich weiterentwickelnden Unternehmen haben denselben Erfolgsgrad angegeben (siehe Abbildung 5). Es erweckt den Anschein, dass im Allgemeinen nur die am umfassendsten transformierten Unternehmen wirklich darauf vertrauen, dass sie Daten bei der weiteren Kursbestimmung für ihr Unternehmen verarbeiten, analysieren und nutzen können.

    Symbol – Fehler

    Zeitnahe Anwendungsbereitstellung

    Auf ähnliche Weise nahm ESG die vorgegebenen Zeitrahmen der Unternehmen bei der Bereitstellung von Anwendungen für die internen Endbenutzer und Kunden in Augenschein, einer Arbeit, die üblicherweise Installation, Integration, Provisioning und Konfiguration von Infrastruktur umfasst – und die durch Automatisierung optimiert werden kann. Transformierte Unternehmen zeigten hier eine sehr starke Performance. Für sie war im Vergleich zu Legacy-Unternehmen (69 % im Vergleich zu 7 %) die Wahrscheinlichkeit fast 10-mal so hoch, dass die Anwendungsbereitstellung bereits vor dem geplanten Termin erfolgte.

    Symbole – Wartung

    Einhaltung von Zeitplänen für IT-Projekte

    Im Rahmen der Kontrolle eines Ergebnisses von 2017 sollten die Befragten auf Anfrage von ESG abschätzen, wie viele IT-Projekte und -Initiativen der letzten Jahre vorzeitig, wie geplant oder erst mit Verspätung abgeschlossen werden konnten.

    Je weiter bei einem Unternehmen die Transformation fortgeschritten ist, desto größer ist im Durchschnitt der Anteil der Projekte, die vorzeitig abgeschlossen wurden. Insbesondere transformierte Unternehmen gaben an, dass im Vergleich zu Legacy-Unternehmen in den letzten Jahren im Durchschnitt 3-mal so viele IT-Projekte vorzeitig abgeschlossen werden konnten (im Durchschnitt 34 % aller Projekte im Vergleich zu 10 %).

    Symbole – Hindernis

    Bereitstellungsdauer für VMs

    Die Bereitstellungsdauer für virtuelle Maschinen (VMs) ist eine taktische aber relevante Kennzahl, die mit der Flexibilität verknüpft ist. Diese Kennzahl spielt sicherlich für IT-Fachkräfte eine wichtige Rolle, wenn man bedenkt, dass VMs sich zu einem Kernbaustein jeder modernen IT-Umgebung entwickelt haben.

    ESG fragte die Umfrageteilnehmer, wie lange sie für den Spin Up einer VM benötigen, und zwar ab dem Zeitpunkt des Erhalts der Anforderung. Bei den Befragten aus transformierten Unternehmen war die Wahrscheinlichkeit im Vergleich zu den Umfrageteilnehmern aus Legacy-Unternehmen über 4-mal höher (33 % im Vergleich zu 8 %), zu sagen, dass sie einer Anforderung zur Bereitstellung einer VM in weniger als 4 Stunden nachkommen können.

    Geschäftlicher Nutzen: Die Wirtschaftlichkeit der IT

    IT-Abteilungen mussten stets effizient und mit möglichst geringem Kostenaufwand betrieben werden. Die Umfrage zeigt, dass Unternehmen, deren Fortschritt auf der Reifekurve der IT-Transformation am größten war, regelmäßig eine höhere Ausgabeneffizienz erzielen als weniger reife Unternehmen.

    Diese Erkenntnis ist sehr vielversprechend. Schließlich könnte eine Senkung der laufenden IT-Betriebskosten dazu führen, dass Unternehmen neue geschäftskritische, digitale Transformationsinitiativen finanzieren können.

    IT-Projekte und ihr Budgetrahmen

    ESG fragte die Umfrageteilnehmer, für welchen Prozentsatz der IT-Projekte der letzten Jahre das Budget unterschritten, eingehalten oder überschritten wurde. Bei den Befragten aus transformierten Unternehmen war die Anzahl der IT-Projekte, für die das Budget unterschritten werden konnte, um 14 % höher als bei Legacy-Unternehmen (durchschnittlich für 27 % der Projekte im Vergleich zu 13 % – also für mehr als doppelt so viele Projekte).

    Interessanterweise scheint sich dieser Trend zu verstärken. Im Jahr 2017 betrug die Lücke lediglich 10 Prozentpunkte. Damals gaben die Befragten aus transformierten Unternehmen an, dass für 25 % der IT-Projekte das Budget unterschritten werden konnte. Bei den Legacy-Unternehmen hingegen waren es nur 14,9 %.

    Innovation im Vergleich zur Aufrechterhaltung des Betriebs

    ESG hat die Befragten gebeten, ihr IT-Budget in 2 Kategorien einzuteilen: Budget für neue Projekte oder Initiativen und Budget für die Wartung bestehender Systeme und Services. Im Durchschnitt wenden transformierte Unternehmen 47 % ihres jährlichen IT-Budgets für Innovationen auf. Legacy-Unternehmen hingegen investieren lediglich 30 % (siehe Abbildung 6).

    Auch hier lässt sich 2018 ein deutlicherer Unterschied zwischen Legacy- und transformierten Unternehmen erkennen. In der Umfrage von 2017 war für transformierte Unternehmen der Anteil am IT-Budget, der für Innovationen bereitgestellt wurde, im Durchschnitt um 12 Prozentpunkte höher. 2018 hingegen lag der Unterschied sogar bei 17 Prozentpunkten.

    ESG sieht in dieser Erkenntnis einen weiteren Beleg dafür, dass dem Streben nach einer vollständigen IT-Transformation ein immer größerer Nutzen zugeschrieben wird.

    Zuweisung von IT-Mitarbeitern

    Transformierte Unternehmen müssen weniger Zeit in die Wartung der bestehenden Infrastruktur investieren. Sie können Mitarbeiter, die mit klassischen IT-Vorgängen wie etwa Bereitstellung, Management und Überwachung der Infrastruktur betraut waren, für anspruchsvollere Aufgaben wie die strategische Planung und die Entwicklung von Architektur und Anwendungen einsetzen. Untersuchungen von ESG zeigen, dass transformierte Unternehmen in der Lage sind, durchschnittlich 12 % ihrer IT-Mitarbeiter für anspruchsvollere Aufgaben abzustellen.


    Aber was bedeutet das im Hinblick auf die Praxis?

    Nehmen Sie ein Unternehmen mit 7.100 Mitarbeitern, von denen 355 Vollzeit in der IT arbeiten. Falls es sich hierbei um ein Legacy-Unternehmen der Stufe 1 handelt, sind 178 dieser Mitarbeiter nur dafür zuständig, den Betrieb am Laufen zu halten.

    Handelt es sich jedoch um ein transformiertes Unternehmen der Stufe 4, fällt die Anzahl auf 137 Mitarbeiter. 41 Mitarbeiter können sich stattdessen um strategische Dinge wie Planung, Anwendungsentwicklung, Architekturverbesserungen und digitale Transformation kümmern.

    Die Auswirkungen der Umverteilung der IT-Ausgaben von der Wartung bestehender Systeme3 in Innovationen sind enorm. Den transformierten Unternehmen in dieser Umfrage steht ein durchschnittliches jährliches IT-Budget von 380 Millionen USD zur Verfügung. Würden Sie dieses Geld auf die gleiche Weise zuweisen wie ein Legacy-Unternehmen (d. h., wenn sie 70 % zur Wartung bestehender Systeme ausgeben würden), dann stünden ihnen lediglich noch 115 Millionen USD jährlich für neue Projekte zur Verfügung.

    Doch dank ihres effizienten Geschäftsbetriebs konnten die transformierten Unternehmen Umgebungen schaffen, deren Wartung weniger kostenintensiv ist. Als Ergebnis dieser verbesserten Kostenstruktur kann ein durchschnittliches transformiertes Unternehmen 179 Millionen USD für neue Projekte zur Verfügung stellen. Mit anderen Worten: Sie fördern zusätzliche Innovationen im Wert von 64 Millionen USD.

    Kostenwettbewerbsfähigkeit und Public Cloud im Vergleich

    Hinsichtlich des Empfindens der Befragten darüber, wie hoch denn die Kostenwettbewerbsfähigkeit ihrer Vor-Ort-Rechnerinfrastruktur im Vergleich zu einem Public-Cloud-Service sei, fielen ESG große Unterschiede auf. 2/3 der Befragten aus transformierten Unternehmen halten ihre IT-Infrastruktur für sehr wettbewerbsfähig. Anders ausgedrückt: Sie halten sie in Bezug auf die Betriebskosten für ebenso gut wie eine Public Cloud, wenn nicht sogar für besser. In der Tat gaben diese Befragten im Vergleich zu den Umfrageteilnehmern aus Legacy-Unternehmen mit einer 8-mal höheren Wahrscheinlichkeit an, dass ihre Vor-Ort-Infrastruktur konkurrenzfähig sei (siehe Abbildung 7).

    Bei transformierten Unternehmen war das Vorhandensein kostenwettbewerbsfähiger Vor-Ort-Infrastrukturen sogar doppelt so wahrscheinlich wie bei sich im Wandel befindenden Unternehmen. Das beweist erneut, dass sich die Mühen einer vollständigen Transformation durchaus bezahlt machen. Machen Sie es richtig, bleiben Sie auf dem eingeschlagenen Weg und profitieren Sie von den Vorteilen.

    Durch den Betrieb einer kostenwettbewerbsfähigen Vor-Ort-Umgebung stehen transformierten Unternehmen mehr Optionen zur Verfügung, die Public Cloud dort zu nutzen, wo es Sinn macht. Andere Workloads werden dann vor Ort belassen, sofern sie bei der lokalen Kontrolle und Leistung besser aufgehoben sind – und das alles ohne Mehrkosten.

    3  Unter die Wartung bestehender Systeme fallen Ausgaben für die Systemadministration sowie anderweitige Betriebskosten, etwa für Strom, Kühlung und Softwarewartung.

    „Wir sehen in der IT-Transformation einen Gewinntreiber für unser Unternehmen.“

    – VP of IT, Dienstleistungsunternehmen mit 500 Mitarbeitern, Stufe 3 der IT-Transformationsreife

    IT-Ausgaben pro geschäftskritischer Anwendung

    Bei transformierten Unternehmen werden mehr geschäftskritische Anwendungen ausgeführt und im Allgemeinen sind ausgeklügeltere IT-Umgebungen vorhanden. Allerdings geben Sie im Vergleich zu ihren Gegenstücken weniger Geld pro Anwendung aus. ESG konnte diesen Trend bereits in der Umfrage von 2017 beobachten. 2018 sind die Unterschiede bei den Ausgaben jedoch sogar noch dramatischer.

    Um die Ausgaben unabhängig von der Unternehmensgröße zu normalisieren, dividierte ESG die IT-Budgets der Befragten durch die Anzahl der gemanagten geschäftskritischen Anwendungen (siehe Abbildung 8). Transformierte Unternehmen geben pro Anwendung 62 % weniger Geld aus als Legacy-Unternehmen, um 34 % weniger als aufstrebende Unternehmen und um 16 % weniger als sich im Wandel befindende Unternehmen.

    Insgesamt geben transformierte Unternehmen um 31 % weniger pro Anwendung aus als Unternehmen in den anderen Stufen. Im vergangenen Jahr gaben transformierte Unternehmen um 14 % weniger aus.

    Es erweckt den Anschein, dass transformierte Unternehmen durch die umfassende Nutzung von Automatisierung und modernen IT-Lösungen (sowie durch ein besseres Verständnis der Unternehmensstruktur) enorme Kosteneffizienzen aufdecken und die Kosten für die routinemäßige Wartung ihrer Umgebungen senken konnten.

    VMs pro Serveradministrator

    Transformierte Unternehmen genießen einen eindeutigen Vorteil bei der Mitarbeiterproduktivität.

    ESG hat gefragt, wie viele VMs in den Unternehmen der Befragten gemanagt werden und wie viele Serveradministratoren das Unternehmen beschäftigt. Zusammengenommen zeichneten diese Informationen ein klares Bild: Administratoren in transformierten Unternehmen managen bei weitem die größte Anzahl von VMs. Speziell Administratoren in Legacy-Unternehmen managen durchschnittlich je 132,6 VMs, wohingegen Administratoren in transformierten Unternehmen je 241,5 VMs managen. Dies scheint ein weiterer guter Beleg für den Nutzen eines hohen Automatisierungsgrads und von Operational Excellence zu sein.

    Ausrichtung der IT am Unternehmen

    Der Tag wird kommen (in manchen Branchen und Unternehmen war es bereits soweit), an dem die IT zur treibenden Kraft des Unternehmens wird – und damit praktisch zum Unternehmen selbst. Bis dahin befinden sich viele IT-Abteilungen jedoch noch in der Transformationsphase, um bessere Partner für das Unternehmen zu werden. Als effizienter Partner zu fungieren ist etwas, über das sich jede strategisch denkende IT-Führungskraft Gedanken macht und wozu sie oftmals auch formal angespornt wird.

    Untersuchung der Maßstäbe für die IT-Effizienz gemäß der Reifestufe der IT-Transformation nach Angaben der Befragten

    Für den IT-Erfolg in transformierten Unternehmen gelten andere Maßstäbe. Diese IT-Abteilungen werden häufiger basierend auf ihren geschäftlichen Auswirkungen und weniger auf ihrer Fähigkeit, die Kosten zu senken, beurteilt. Kostensenkungen bleiben zwar auch weiterhin wichtig, aber im Vergleich zu 49 % der Legacy-Unternehmen geben nur 38 % der transformierten Unternehmen Kostenverbesserungen als obersten Maßstab für ihren geschäftlichen Erfolg an.

    Die Führungskräfte transformierter Unternehmen legen mehr Wert darauf, in welchem Umfang die IT-Gruppe neue Umsatzströme unterstützt. Im Gegensatz zu nur 13 % der Legacy-Unternehmen geben 31 % der transformierten IT-Unternehmen dies als wichtigsten Maßstab an.

    Mit dem Fortschreiten der eigenen Transformation nimmt für die IT-Abteilungen die Wahrscheinlichkeit zu, dass sie danach beurteilt werden, in welchem Maß sie zur Umsatzgenerierung beitragen. Das ist vermutlich der Tatsache geschuldet, dass sie bereits gezeigt haben, dass sie etwas von Budgetoptimierung verstehen. Für jede IT-Führungskraft, die anhand ehrgeizigerer Ziele als der reinen „Kostenkontrolle“ beurteilt werden möchte, sollte der Reiz der IT-Transformation klar sein.

    „Unternehmen müssen sich stetig weiterentwickeln, um in einer sich verändernden Geschäftslandschaft bestehen zu können. Führungskräfte möchten, dass sich die IT auf die Geschäftsergebnisse, Innovationen und kontinuierliche Verbesserungen konzentriert.“

    – VP of IT, Einzelhandelsunternehmen mit 5.000 Mitarbeitern, Stufe 3 der IT-Transformationsreife

    Mitwirkung der IT an der Unternehmensstrategie

    ESG hat erprobt, IT-Führungskräfte, die in vorausschauend denkenden transformierten Unternehmen arbeiten, früher und häufiger „an den Tisch zu bitten“, um sich an geschäftsstrategischen Entscheidungen zu beteiligen. Die gewonnenen Erkenntnisse sprechen definitiv für dieses Konzept.

    Wie Abbildung 9 zeigt, ist die Wahrscheinlichkeit für IT-Gruppen aus transformierten Unternehmen, an der geschäftsstrategischen Entwicklung mitwirken zu können, 6-mal höher als bei ihren Gegenstücken aus Legacy-Unternehmen (60 % der Befragten im Vergleich zu 9 %). Umgekehrt hat sich gezeigt, dass die IT-Abteilungen von Legacy-Unternehmen besser erst später hinzugezogen werden, um zu bestätigen, dass eine bereits beschlossene Geschäftsstrategie auch tatsächlich umgesetzt werden kann.

    Diese Erkenntnis sollte eine großartige Motivation für CIOs und andere IT-Manager sein, die verstärkt in die Unternehmensführung eingebunden werden möchten. Die IT-Transformation ermöglicht es einem CIO, die strategische Ausrichtung zu beeinflussen.

    Bewertung der Effektivität der IT-Abteilung durch die oberste Führungsriege

    ESG hat alle 4.000 Umfrageteilnehmer gefragt, anhand welcher Maßstäbe in ihren Unternehmen der Erfolg der IT-Abteilung gemessen wird. Die Befragten aus allen Reifestufen der IT-Transformation gaben an, dass Kostensenkungen (42 %) sowie die budgetgerechte/pünktliche Projektabwicklung (35 %) zu den am häufigsten angesetzten Maßstäben gehören. Weitere Maßstäbe schlossen den Grad der Benutzerzufriedenheit (34 %) sowie die Fähigkeit der IT mit ein, zur Verbesserung von Geschäftsprozessen beizutragen (32 %), Anwendungen am Laufen zu halten (29 %) und neue Umsatzströme zu generieren (25 %).

    „Die IT ist tief in sämtliche Aspekte unseres Unternehmens eingebettet. Wenn sie nicht kontinuierlich transformiert wird, können wir unsere Wettbewerbsfähigkeit nicht aufrechterhalten.“ 

    – IT-Manager, Medienunternehmen mit einem Jahresumsatz von über 1 Milliarde USD, Stufe 2 der IT-Transformationsreife

    Zusammenarbeit zwischen IT und Geschäftsbereichen

    Die Befragten beschrieben den Grad der Zusammenarbeit, der ihrer Ansicht nach zwischen der IT-Abteilung und den Geschäftsbereichen herrscht. Für Entscheidungsträger aus transformierten Unternehmen war die Wahrscheinlichkeit im Vergleich zu Legacy-Unternehmen 18-mal höher (74 % der Befragten im Vergleich zu 4 %), dass sie den Grad der Zusammenarbeit als hoch einstufen. Diese Frage stellte ESG nun im 2. Jahr in Folge und der Unterschied zwischen Legacy- und transformierten Unternehmen wird größer. Im Jahr 2017 lag er bei 60 Prozentpunkten.

    Die IT als Alleinstellungsmerkmal

    ESG fragte die Umfrageteilnehmer außerdem, wie die IT-Abteilung von den anderen Geschäftsbereichen im Unternehmen gesehen wird. Nur 6 % der Legacy-Unternehmen gaben an, dass die IT von den anderen Geschäftsbereichen als Alleinstellungsmerkmal gesehen wird. In transformierten Unternehmen sind es 31 %. Das ist ein großer Gegensatz. Für transformierte IT-Abteilungen ist die Wahrscheinlichkeit mehr als 5-mal so hoch, von leitenden Führungskräften und anderen wichtigen Stakeholdern als Alleinstellungsmerkmal für das Unternehmen gesehen zu werden (siehe Abbildung 10).

    Die ganze Wahrheit

    An diesem Punkt hat die Geschäftswelt voller Begeisterung akzeptiert, dass die digitale Transformation für Unternehmen und für Kunden sinnvoll ist. Die Umfragedaten von ESG untermauern diese Position.

    Ausgewählte IT-Abteilungen haben Infrastrukturtechnologien und -prozesse auf breiter Ebene eingesetzt, um sie flexibler, innovativer, benutzerorientierter und kundenzentrierter zu gestalten. Anders ausgedrückt: Sie nehmen eine IT-Transformation in Angriff und machen dadurch aus dem „idealen“ gedanklichen Inhalt der digitalen Transformation etwas „Reales“.

    „IT-Transformation bedeutet, aus einem weniger flexiblen Unternehmen ein proaktiveres und flexibleres Team zu formen, das schnell auf geschäftliche Anforderungen reagieren kann.“ 

    – CIO, Einzelhandelsunternehmen mit einem Jahresumsatz von über 5 Milliarden USD, Stufe 4 der IT-Transformationsreife

    Diese Vorreiter implementieren leistungsfähige All-Flash-Arrays, um eine zunehmende Anzahl von Anwendungen zu unterstützen, die nach immer mehr Leistung verlangen. Sie nutzen Scale-Out-Architekturen, da Scale-Up-Lösungen zunehmend als veraltet erachtet werden, und implementieren konvergente und hyperkonvergente Plattformen, um die Bereitstellung zu beschleunigen und den Verwaltungsaufwand zu senken. Sie implementieren softwarebasierte Netzwerk- und Speicherlösungen, um ihre Umgebungen flexibler zu gestalten und dabei die Kosten zu senken. Sie stellen leistungsfähige Server bereit, um darauf Workloads der nächsten Generation auszuführen, und implementieren umfassende Data-Protection-Lösungen, um ständige Verfügbarkeit zu ermöglichen. Durch Automatisierung erhöhen sie die Ressourcenflexibilität und ermöglichen Selfservice Provisioning, um den Benutzern eine mit einer Public Cloud vergleichbare Erfahrung zu bieten. Außerdem sorgen sie für eine sinnvolle Kommunikation zwischen IT und Stakeholdern des Unternehmens, um Ergebnisse zu erzielen.

    Diese Studie hat gezeigt, dass diese Transformation nicht nur um der Transformation willen durchgeführt wird. Die Faktoren, die zusammen den IT-Transformationsstatus eines Unternehmens ausmachen, d. h. seine Position auf der Reifekurve der IT-Transformation von ESG bestimmen, sind zahlreich und vielschichtig. Sie haben jedoch eines gemeinsam: Zusammengenommen stehen sie für Wirtschaftlichkeit, Produktivität und Reaktionsschnelligkeit. Dadurch kann jedes Unternehmen seinen Mitbewerbern hinsichtlich Innovation und Leistung stets einen Schritt voraus sein.

    Bewertung Ihrer eigenen IT-Transformationsreife

    Um eine größere IT-Transformationsreife zu erreichen, müssen Sie zunächst verstehen, wo Ihr Unternehmen heute steht. Dell EMC, Intel® und ESG haben eine interaktive Onlinebewertung auf der Basis dieser Umfrage bereitgestellt. Mithilfe dieses kostenlosen und reibungslosen Tools können Sie erkennen, wo Sie im Vergleich zu anderen Unternehmen Ihrer Branche stehen, und besser Ihre Stärken und Schwächen ermitteln. Außerdem erhalten Sie einen Aktionsplan mit den Schritten, die Sie heute befolgen können, damit Ihr Unternehmen eine einfachere Transformation vollziehen kann.

    Nehmen Sie die Transformation Ihrer IT-Abteilung in Angriff, beschleunigen Sie das Innovationstempo und treiben Sie bereits heute die digitalen Transformationsinitiativen von morgen voran.

    Dell EMC
    Intel

    Studienmethodologie

    Zur Erfassung von Daten für diesen Bericht führte ESG unter IT-Führungskräften von Unternehmen aus dem privaten und öffentlichen Sektor eine umfassende Onlinebefragung durch. Die Befragten kamen aus den folgenden 16 Ländern: USA (13 %), Kanada (3 %), Großbritannien (13 %), Frankreich (10 %), Deutschland (13 %), Italien (2 %), Niederlande (1 %), Russland (1 %), Australien/Neuseeland (6 %), Japan (12 %), China (3 %), Indien (10 %), Hongkong (3 %), Brasilien (5 %) und Mexiko (6 %). Die Umfrage wurde zwischen dem 19. September 2017 und dem 06. November 2017 durchgeführt.

    Zur Qualifizierung für diese Umfrage mussten die Befragten mit den aktuellen und zukünftigen IT-Budgets und Ausgabenplänen ihrer Unternehmen vertraut und an den Kaufprozessen für die Infrastruktur (z. B. Speicher, Server, Netzwerk, Virtualisierung und/oder Data Protection) ihrer Unternehmen beteiligt sein.

    Nach dem Herausfiltern von nicht qualifizierten Teilnehmern, dem Entfernen von doppelten Antworten und dem Überprüfen der verbleibenden bereitgestellten Antworten (nach verschiedenen Kriterien) auf Datenintegrität blieb letztendlich eine Auswahl von 4.000 Teilnehmern übrig.

    Alle Befragten erhielten Incentives in Form von Bargeld und/oder Barwerten für die Teilnahme an der Umfrage. Hinweis: Die Gesamtsummen in den Abbildungen und Tabellen in diesem Bericht ergeben aufgrund der Rundung möglicherweise nicht 100 %.

    Zur Berechnung der Reifegrade stellte ESG allen Teilnehmern Fragen zu ihren IT-Umgebungen und -Prozessen, wobei jeder Frage und Antwort eine entsprechende Anzahl an Reifepunkten zugewiesen wurde. Die Summe der Punkte ergab den gesamten Reifegrad eines Unternehmens.

    Ein Unternehmen könnte 0 bis 100 Punkte erhalten. Unternehmen mit 0 bis 25 Punkten wurden als Stufe-1-Unternehmen (bzw. Legacy-Unternehmen) klassifiziert. Unternehmen mit 25,5  bis 50 Punkten sind Stufe-2-Unternehmen (bzw. aufstrebende) Unternehmen. Unternehmen mit 50,5 bis 75 Punkten wurden als Stufe-3-Unternehmen (bzw. als im Wandel befindliche Unternehmen) eingestuft und solche mit 75,5 bis 100 Punkten als Stufe-4-Unternehmen (bzw. transformierte Unternehmen).

    Kriterien für die Bewertung des IT-Transformationsreifegrads der befragten Unternehmen

    Die IT-Transformationsreife von Unternehmen wurde anhand des ESG-Reifegradmodells basierend auf den Antworten der Befragten auf eine Teilmenge der mehr als 60 Fragen in der Umfrage ermittelt. Die folgenden Zahlen gehen detailliert auf diese Fragen ein.















    Demografische Daten der Befragten

    Die in diesem Bericht vorgestellten Daten basieren auf einer Umfrage unter 4.000 qualifizierten Teilnehmern. In den folgenden Abbildungen sind die demografischen Daten der Teilnehmerbasis ausführlich dargestellt, darunter die aktuellen Aufgabenbereiche einzelner Befragter sowie die Gesamtzahl der Mitarbeiter, die Branche und der jährliche Umsatz der Unternehmen der jeweiligen Befragten.






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